Nemo’s Rettung


Während meiner Freiwilligenarbeit für Home4dogs stiess ich durch eine Kollegin auf das Refuge Annie Claude Miniau in Gueugnon. Das Tierheim hatte kurz vor Weihnachten 2017 einen auf der Strasse herumirrenden Hund aufgenommen. Der mit seinen 75 cm Risthöhe zu den sehr grossen Hunden zählende Nemo vertrug weder die  Einsamkeit im Tierheim noch das ständige Bellen seiner Kumpel in den umliegenden Zwingern. Nemo war ein grosses Sensibelchen.


Zu der Zeit zählten bereits Wilson und Raffi Raffzahn aus Spanien zu unserer Familie. Da ich meine Arbeit ausser Haus bereits aufgegeben hatte, entschieden wir uns, Nemöchen zu uns zu holen. Das Risiko, dass der sanfte Riese schon alleine wegen seiner Grösse kein zu Hause finden würde, war uns einfach undenkbar.


Gesagt getan, am 20. April 2018 nahm ich zusammen mit Wilson und Raffi die knapp 500 km unter die Räder. Kurz vor 11 Uhr kamen wir an und die Formalitäten waren dank Andrea und Michèle rasch erledigt. Danach kam erstmal ein Kennenlernspaziergang. 


Aber oh je - Nemöchen hatte es nicht so mit dem Leinenlaufen. Das würde noch ein wenig Arbeit erfordern.







Kurz darauf waren wir bereit zur Abfahrt und auf ging es 500 km zurück nach Hause. Es war heiss und der Stau hat uns allen zugesetzt.







Endlich zu Hause nahm uns Roland in Empfang. Obwohl Nemo vor Männern und noch viel mehr vor Kindern panische Angst hatte, war es Liebe auf den ersten Blick zwischen den beiden.


Nemöchen war zu Hause angekommen.